Hubschraubereinsatz für störungsfreie Stromversorgung


Osterode, 31. August 2015

 

Mit dem Hubschrauber überprüft die Harz Energie Netz GmbH derzeit Masten und Hochspannungsleitungen im Harz und südlichen Harzvorland. Ziel ist es Leitungsschäden zu erkennen, die vom Boden aus nicht sichtbar sind.

Auf einer Gesamtlänge von 152 Kilometern inspiziert der regionale Netzbetreiber die 60- und 110-kV-Hochspannungsleitungen, die Münchehof, Clausthal-Zellerfeld, Altenau, Braunlage, Neuhof, Bad Lauterberg, Pöhlde, Herzberg und Kalefeld miteinander verbinden. Auch die 551 Hochspannungsmasten werden auf dieser Strecke begutachtet. Jeder von ihnen ist bis zu 20 Tonnen schwer, 70 Meter hoch und ragt in Teilen des Oberharzes auch über die Baumwipfel hinaus.

„Bei dieser Höhe lassen sich Schäden vom Boden aus oft nicht feststellen. Da brauchen wir den Blick von oben“, erklärt Ralf Wagner, der als Ingenieur aus dem Assetmanagement des regionalen Versorgers die Flüge begleitet. „Die Inspektion mit dem Hubschrauber ist schnell und wirtschaftlich. Wir entdecken damit frühzeitig Schäden an Leiterseilen, Isolatoren und Masten“. Besonders wird darauf geachtet, dass Bäume in der dicht bewaldeten Harzregion nicht in den Schutzbereich der Leitung hineinwachsen. Wenn der Abstand von Ästen zur Leitung zu gering ist, werden die Äste entfernt.

Die Inspektion dauert in der Regel zwei bis drei Tage und wird im 2-Jahres-Rhythmus ausgeführt. Etwa 250 Masten schaffen Wagner und Pilot Rolf Berge von der Firma Rotorflug täglich. Die Stromleitungen bleiben während des Hubschraubereinsatzes in Betrieb, so dass die Kunden keine Beeinträchtigungen bei der Versorgung hinnehmen müssen.

Einmal im Jahr kontrollieren die Stromexperten der Harz Energie die komplette Hochspannungstrasse zusätzlich vom Boden aus und begutachten Masten und Leitungen zu Fuß. „Wenn wir Mängel an Mastfüßen, Fundamenten oder Maststreben feststellen, werden diese sofort behoben, um eine störungsfreie Stromversorgung in der Region sicherzustellen“, betont Wagner.

Ralf Wagner von der Harz Energie Netz GmbH (links) und PilotRolf Berge besprechen die ersten Kontrollpunkte vor Abflug.

 

Es geht los: Ralf Wagner und Pilot Rolf Berge starten zum nächsten Flug. Insgesamt 152 Kilometer Netz werden inspiziert.

 

Insgesamt können pro Tag etwa 250 Masten überprüft werden – hier im Bereich Umspannwerk Braunlage.

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